GFA zu Covid-19 policies

GFA zu Ausgangsbeschränkungen und "social distancing"-Maßnahmen zur Covid-19-Eindämmung in Wales

Die walisische Health Impact Support Unit (WHIASU) hat eine Gesundheitsfolgenabschätzung zu den Ausgangsbeschränkungen und "social distancing"-Maßnahmen zur Covid-19-Eindämmung durchgeführt.

Der Bericht gibt einen Überblick über die möglichen kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen und der sozialen Distanzierung (allgemein als "Lockdown" bezeichnet) auf Gesundheit und Wohlbefinden der walisischen Bevölkerung. Er stützt sich dabei auf internationale Erkenntnisse, neueste Daten und Informationen sowie auf die Ansichten von Expertinnen und Experten.

Dem Bericht zufolge haben die Maßnahmen zur Ausgangsbeschränkung der walisischen Regierung die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt, aber auch andere positive und negative Auswirkungen auf das Wohlergehen der Bevölkerung gehabt, die so gut wie alle Aspekte des Lebens in Wales betreffen.

Zu den positiven Auswirkungen der gesetzten Maßnahmen gehören ein gestiegenes Maß an Freiwilligenarbeit, das Zusammenkommen von Gemeinschaften zum Schutz der vulnerablen Gruppen und eine Verringerung des Verkehrs, was zu einer geringeren Umweltverschmutzung und besserer Luftqualität geführt hat. In puncto negativer Auswirkungen wurde festgestellt, dass die wirtschaftlichen Einbußen zu einer Verringerung des Einkommens und einer Erhöhung der Arbeitslosenquote geführt hat. Auch wenn Unterstützungsmaßnahmen etabliert wurden, waren (bzw. sind nach wie vor) Haushalte mit niedrigem Einkommen am stärksten von diesen finanziellen Einbußen betroffen.

Berichte und weitere Informationen zu dieser GFA finden Sie auf der WHIASU-Website.